 |
|
Werden
die Einsatzstunden der Dudweiler Feuerwehr auf die Zahl der Wehrleute umgerechnet,
wäre im vergangenen Jahr jeder 93,5 Stunden im Einsatz gewesen. Beeindruckende
Zahlen, die bei der Jahresversammlung des Löschbezirks genannt wurden.
Im vergangenen Jahr ging 103 Mal Alarm ein bei der freiwilligen Feuerwehr
Dudweiler. Bei diesen 103 Einsätzen leisteten die 123 aktiven Wehrmänner
und Wehrfrauen aus dem Löschbezirk Dudweiler insgesamt 1290 Stunden ehrenamtliche
Arbeit, um andere freiwillig zu retten oder ihnen zu helfen. |
Werden die Übungsdienste,
Vorführungen, Teilnahmen an Lehrgängen oder Sonderdienste hinzugezählt, brachten
es die Feuerwehrleute im vergangenen Jahr auf insgesamt 11500 Arbeitsstunden.
Umgerechnet auf die 123 aktiven Feuerwehrleute des Löschbezirks wären das 93,5
Stunden pro Wehrmann oder -Frau.
Löschbezirksführer Arno Montada nannte diese beeindruckenden Zahlen bei der
Jahresversammlung des Löschbezirks Dudweiler im Feuerwehr-Gerätehaus in der
Fischbachstraße.
Bei der Versammlung lobte Montada auch die Jugendarbeit der Wehr. Es sei dem
Engagement im Nachwuchsbereich zu verdanken, dass die Mannschaftsstärke fast
gehalten werden konnte. Trotz des Weggangs einiger Wehrleute sei die Mannschaftsstärke
um nur einen Wehrmann auf 123 zurückgegangen.
In diesem Zusammenhang bat er darum, Werbung für die Feuerwehr-Arbeit zu machen,
damit "unsere Sollstärke und Tagesalarmierbarkeit beibehalten werden könne".
26 Jungen und vier Mädchen lernten im vergangenen Jahr das ABC in Sachen retten,
löschen, bergen und schützen.
Die Aktiven mussten im vergangenen Jahr zu 49 Hilfeleistungen ausrücken. Darunter
fielen unter anderem Verkehrsunfälle, Sturmeinsätze oder Wasserschäden. 54 Mal
ging der Alarm, weil es im Stadtbezirk Dudweiler brannte. Darunter waren sieben
Großbrände wie z.B. ein Dachstuhlbrand in der Kirchenstraße am 20. August.
Montada wies auch darauf hin, dass sich der Löschbezirk in Sachen Fuhrpark langsam
Gedanken machen müsse. Für 2007 soll es einen neuen Schlauchwagen geben, erklärte
er. Dann wäre erst einmal Abhilfe geschaffen. Auch der Mannschaftstransportwagen
müsse ausgemustert werden, Ersatz müsse her. Auch ein Tragkraftspritzen-Fahrzeug
und ein Löschfahrzeug sollten, wenn möglich, in den nächsten Jahren ersetzt
werden.