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Die
Sulzbachtalaue wird naturnah
Die Renaturierung
des Sulzbaches hat begonnen. Umwelt-Staatssekretär Rainer Grün, der
Baudezernent der Landeshauptstadt Dieter Ehrmanntraut und der Bezirksbürgermeister
Walter Rodermann haben oberhalb des Feuerwehrgerätehauses gemeinsam
mit dem symbolischen ersten Spatenstich den Startschuss für den offiziellen
Beginn der Baumaßnahmen am Sulzbach gegeben. Das Umweltministerium
unterstützt die Renaturierungsmaßnahme mit 300 000 Euro. "Künftig
werden wir wieder mit einer deutlich verbesserten Wasserqualität rechnen
können. |

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Ein großer Erfolg, wenn
man bedenkt, dass der Sulzbach bisher aufgrund seiner Verschmutzung eine
traurige Bekanntheit erlangt hatte", so Umwelt-Staatssekretär Rainer Grün.
Über vier Jahrzehnte lang war der Sulzbach zwischen Jägersfreude und der
Stadtgrenze von Sulzbach als Abwasserkanal genutzt worden. In Betonschalen
floss das Schmutzwasser ungeklärt bis zur Kläranlage Jägersfreude. Gestank
und häufige Überschwemmungen in besonders sensiblen Bereichen waren bei
starkem Regen an der Tagesordnung. Mit der Durchführung der Renaturierung
wird der Sulzbach wieder ein durchgängiges und naturnah gestaltetes Gewässer
mit einem attraktiven Uferbereich. "Neben der ökologischen Qualitätsverbesserung
wird auch die Wohnqualität entlang des Sulzbaches spürbar aufgewertet",
sagte Baudezernent Dieter Ehrmanntraut. Der
neue Bezirksbürgermeister Walter Rodermann freute sich, dass endlich ein
langjähriger Wunsch der Dudweiler Bürger und Bürgerinnen beginnt, Wirklichkeit
zu werden. "Die Sulzbachtalaue wird künftig wieder ein erlebbarer und naturnaher
Naherholungs-, Sport- und Freizeitbereich sein, der positive Impulse geben
wird", so Rodermann. Der Sulzbach erhält wieder ein Gesicht. Stolz verweist
Walter Rodermann auf erste sichtbare Ergebnisse der Renaturierung. Bei der
Renaturierung Sulzbachaue handelt es sich um ein Projekt, das im Rahmen
des Förderprogramms URBAN II realisiert wird.
Im Einzelnen werden folgende Arbeiten durchgeführt:
Entfernen der Betonhalbschalen und Schaffen einer natürlichen Gewässersohle
mit Kies, leichte Verschwenkungen des Bachlaufs mit flacherer Böschung,
Uferstauden werden angesät, Ufergehölze und Baumreihen zur Beschattung des
Gewässers werden gepflanzt. Ein Bach begleitender Fuß- und Radweg, teilweise
unter Nutzung der Baustraße, wertet die Talachse für die Naherholung zusätzlich
auf. Die beiden Übergänge Rehbachpfad und Teufelsbrück werden neu gebaut
und erhalten größere Durchflussöffnungen. Als letzte Maßnahme wird die bachbegleitende
Freizeitinfrastruktur wie Bänke, Papierkörbe, Kinderspielmöglichkeiten und
Ruhezonen ergänzt.
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