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03. April 2007, 19
Uhr in den Besprechungsräumen von Top-Job.
Anwesend
waren:
Frau Risch
Frau Günther
Herr Jörg Türknetz
Herr Emmerich
Herr Albrecht Paulus
Herr Benjamin Spang |
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Nach der Begrüßung durch Frau Risch wurden zuerst die Ergebnisse aus der
Arbeitsgruppe [AG] „Profil“ besprochen. Dort ging es gestern um die
Aufstellung einer Zielgruppe für anstehenden Werbeaktionen in Dudweiler.
Event-
und Werbemaßnahmen
In der anschließenden
Diskussion um diese zukünftigen Event- und Werbemaßnahmen, bemerkte Frau
Günther von Pro Dorf, dass Weihnachten z.Z. noch gar nicht berücksichtigt
sei.
Kein Verein, etc. hätte für Weihnachten etwas geplant, weshalb es sich
anbieten würde gerade in der Vor- und Weihnachtszeit eine Aktion zu starten.
Der Adventskalender vom letzten Jahr wäre viel zu kurz gewesen und auch
die Zeit für dessen Planung. Frau Risch merkt an, dass auch einige Geschäfte
bei ihrem Adventskalendertag zwar groß geschrieben haben, dass es Rabatt
gibt - aber es nicht ersichtlich war auf welche Produkte.
Auch hätten die
Geschäfte teilweise gar nicht richtig weihnachtlich dekoriert gehabt und
es wäre schade gewesen, dass die gestellte Dekorationsfachkraft von keinem
kontaktiert wurde.
So
war denn auch das Schaufenster der nächste Diskussionspunkt.
Frau Günther
findet es für die Geschäfte sehr wichtig, ihre Ware auch ansprechend zu
präsentieren. Auch Herr Türknetz von TJ Design erklärte hierzu, dass das
Schaufenster für den Gewerbetreibenden und Ladenbesitzer das Kommunikationsmittel
Nr. 1 sei. Die individuelle Kundenansprache gelinge mit der entsprechenden
Dekoration am besten. Hierbei soll das Schaufenster die sogenannte Klinkenangst
- [die Angst des Kunden vor dem Betreten der Verkaufsräume] - mindern,
bzw. den Kunden auf die Art der angebotenen Waren hinweisen.
Herr Paulus warf
eine Idee ein, welche er aus Saarbrücken kennt. Dort haben Kinder an Nikolaus
ihre Schuhe abgegeben, welche dann von verschiedenen Geschäften die an
dieser Aktion beteiligt waren, gefüllt wurden. Die Kinder mussten, um
ihre Schuhe wieder zu finden, die Schaufenster der verschiedenen Geschäfte
absuchen.
Frau Risch war
der Meinung, dass es in Dudweiler schwer zu erkennen sei, was es in den
einzelnen Geschäften eigentlich gibt. Das "Stammkunden-Syndrom" sei hier
sehr stark ausgeprägt:
Leute die hier immer kaufen wissen WAS und WO
es etwas gibt. Aber der Neukunde von außerhalb erkenne am Schaufenster
nicht immer unbedingt, was er in den Geschäften kaufen könne. Auch sei
das Alleinstellungsmerkmal bei vielen Geschäften nicht besonders ausgeprägt:
- Was macht das Geschäft besonders?
- Wieso sollte man hier einkaufen und nicht woanders?
Die Gespräche führten dahin, dass Möglichkeiten überlegt wurden, die den
Blick mehr auf die vorhandenen Geschäfte lenken könnte. Flammenschalen,
die schon bei den "Lichtblicken" Einsatz fanden, waren ein Beispiel.
Bei Aktionen wie den Lichtblicken sei es aber so, dass am Anfang viele
zuerst einmal negativ eingestellt wären. Erst wenn es bei 3 oder 4 Geschäften
funktioniert kommt ein Prozess in Gang, und andere Geschäfte folgen, sagt
Frau Günther. Dabei sei aber wichtig, dass das Niveau gehalten wird und
die Nachhaltigkeit gegeben ist.
Laut Frau Risch und Frau Günther müsse man auch die Fußgängerzone mit
Eyecatchern ausstatten, als Beispiele wurden Fahnen oder Bögen genannt,
welche konstant über der Fußgängerzone befestigt werden. So würde man
erkennen, bis wohin die "Einkaufsmeile" gehe und auch welche Geschäfte
sich dort befinden. Herr Türknetz merkt an, dass es gerade für die Saarbrücker
Straße, die ja durch die Verkehrsführung in drei Teile getrennt wurde,
wichtig sei dem Kunden von außerhalb schon an den Kreuzungen die vorhandenen
Geschäfte in diesem Staßenabschnitt aufzulisten. Hierzu führte er als
Beispiel die in den Industriegebieten bereits genutzten Gemeinschaftsschilder
an, auf denen man erkennen kann, welche unterschiedlichen Firmen dort
angesiedelt sind.
Auch das Argument von Verschmutzung und Zerstörung wurde angegangen.
So erwähnte vor kurzem auch Bezirksbürgermeister Rodermann, dass die bei
der Umgestaltung des Angers eingesetzten neuen Bodenlampen schon teilweise
mutwillig zerstört wurden. Auch die Verschmutzung der Gehwege und der
Grünanlagen wurden kritisiert. Frau Risch brachte das Beispiel, dass in
einer französischen Stadt "1 Euro Jobber" für das Wegräumen von Müll herangezogen
wurden. Diese seien ihrer Arbeit gewissenhaft nachgegangen und die Straßen
dort wären jetzt sauberer. Herr Türknetz merkte an, dass früher als in
Dudweiler noch Polizeistreifen liefen, dies alles weniger problematisch
war und es vielleicht auch jetzt besser wäre einen privaten Wachdienst
einzusetzen. Dies wäre aber schon wieder genügend Arbeitsstoff für eine
neue Arbeitsgruppe - z.B. AG "Sicherheit und Sauberkeit". Beide Möglichkeiten
müsse man aber bei der Stadt einfordern und nachhaken, damit sie auch
umgesetzt werden.
So forderte man in der AG auch eine Auflistung mit allen Stärken und Schwächen
von Dudweiler zu machen, damit man diese erkenne und die Schwächen beseitigen
kann. Auch eine Liste aller großen Unternehmen aus Dudweiler müsse gemacht
werden und für jeden einsehbar sein, denn viele Unternehmen könnten in
ihrer Umgebung einen Kooperationspartner haben von dem sie gar nichts
wissen. Wenn jeder isoliert sei, könne sich auch nichts entwickeln.
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