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Am vergangenen
Ostersamstag (07.04.07) und Ostermontag (09.04.07) öffnete der Renie e.V.
die Tore der alten Eisengießerei Schulde, um Ihre Arbeit mit den Rentieren
vorzustellen.
Weit über zweihundert Kinder aus Nah und fern fanden sich an den zwei Tagen
mit ihren Eltern in der alten Eisengießerei Schulde ein. Durch die "Renie
e.V." wurden etliche Aktionen wie Basteln von Osterhasenmasken, Eier suchen,
Malen und Rätseln veranstaltet. Diese führten über das gesamte Gelände.
Im Mittelpunkt standen aber natürlich die Tiere. Einige Lämmer, Küken und
natürlich die vier Rentiere Schorsch, Sternchen und Momo fanden Begeisterung
bei Groß und Klein. Unter fachmännischer Anleitung konnten die Tiere auch
gefüttert und gestreichelt werden. Abgerundet wurde der Nachmittag durch
ein reichhaltiges Angebot an Kaffee, Kuchen und Kakao.
Diese Attraktion hat aber auch einen ernsten Hintergrund, wie die Initiatorin
der Aktion, Doris Kiefer, berichtet. In vielen in- und ausländischen Zoos
und Wildparks werden Rentiere gehalten und immer wieder kommt es zu unerklärlichen
Verlusten in den Herden, da über die artgerechte Haltung dieser Tiere zu
wenig bekannt ist. Um Haltungsempfehlungen und einen Erfahrungsaustausch
zu initiieren, wurde das Projekt von Frau Dr. Kiefer vor fünf Jahren ins
Leben gerufen. Zunächst hauptsächlich unterstützt durch ihre Eltern, zählt
die Renie e.V. und der Förderverein mittlerweile stolze 25 Mitglieder.
Seit einigen Jahren leben nun die drei Rentiere in Dudweiler; seit September
letzten Jahres ist das Projekt auch für die Öffentlichkeit zugänglich worden.
Weitere Informationen erhält man unter www.rangifer.de.
Interessierte und freiwillige Helfer sind immer gerne Willkommen. |
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Der Stall ist immer am ersten Sonntag im Monat für Besucher geöffnet.
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Text und
Bilder:
Andreas Emmerich |
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