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Am Donnerstag, 20.09.07
erhielten die zehn Kunstdudos einen würdigen Platz im Skulpturengarten
des Kunstforums Leismann in St. Ingbert.
Diese Dudos verschönerten bislang das Rinnsal in Dudweiler, verschwanden
dann im Laufe der letzten Woche um nach St.Ingbert zu ziehen.
Es handelte sich dabei um die Kunstdudos, gestaltet von Künstlern und
Künstlerinnen und der Hochschule der Bildenden Künste. Zehn an der Zahl,
sollen sie nicht nur private Sammler, sondern auch als Werbeträger Unternehmen
und Vereine ansprechen.
Die Eröffnung der Ausstellung fand im romantischen Abendrot statt: Frau
Heike Ludwig, Amt für Wirtschaftsförderung, bedankte sich in ihrer Ansprache
noch einmal ausdrücklich an bei den beteiligten Künstlern und vor allem
den Sponsoren und Partnern der ungewöhnlichen Marketingkampagne. Beispielhaft
genannt wurden Saarriva mit ihrer Sonderbriefmarke; Radio Salü mit Online-Berichterstattung,
Herrn Latteier, dem Geschäftsführer der Metro AG für die ungewöhnlichen
Transportmittel bei der Dudoparade, Herrn Pietrek, Manager der Dudogalerie
für "ein Dach über dem Kopf", der Firma Nono-X für die High-Tech-Versieglungen,
dem Bauhof der Bezirksverwaltung für unzählige Transportkilometer und
last but not least Herrn Werner Arend, dem einstigen Erfinder der Dudofigur.
Frau Ludwig zeigte auf, wie der Dudo, der erst vor wenigen Monaten das
erste Mal enthüllt wurde und für viele kontroverse Diskussionen sorgte,
mittlerweile als Symphatieträger für Dudweiler weit über das Saarland
hinaus bekannt ist. Der Einzug der Dudos, die Dudoparade am Dudofest,
die Teilnahme am Saarspektakel mit dem Dudoboot am Drachenbootrennen,
der eigens von Schorsch Seitz komponierte und aufgeführte Dudo-Song und
nicht zuletzt die Überreichung der größten dreidimensionalen Glückwunschkarte
an Herrn Ministerpräsidenten Peter Müller sorgten für einen erheblichen
Rummel um (und in) Dudweiler, was den Einzelhandel belebt und auch einiges
an Geld in den Förderfond spült.
Zur Erinnerung: Die Dudos wurden aus den Vorgaben der Europäischen Union
beziehungsweise URBAN II heraus geboren. Vorgabe war es, eine nachhaltige
Werbekampagne für Dudweiler aus der Wiege zu heben. Die Dudos erfüllten
diese Anforderungen der EU und wurden auch komplett durch diese finanziert.
Das heißt, dass jeder Cent, der durch die Vermarktung eingenommen wird,
nicht dazu benutzt wird, die Werbekampagne zu finanzieren, sondern einem
Fond zugeht, der direkt und ausschließlich Dudweiler zugute kommt.
Runde 24.000 Euro sind in nur drei Monaten erwirtschaftet worden, ein
Betrag, der weit über den Kosten für die Dudos liegt. Das Ziel sollte
es sein, in den verbleibenden drei Monaten mit der Aktion noch einmal
den selben Betrag zu erwirtschaften, führte Frau Ludwig weiter fort, bevor
sie das Wort an Frau Stefanie Risch, die externe Projektbegleitung der
Dudoaktion weitergab. Frau Risch zeigte noch einmal das Werbepotential
auf, dass in den Dudos liegt und hoffte, dass dieses Potential zum Wohle
Dudweilers auch ausgeschöpft wird.
Herr Bezirksbürgermeister Rodermann schloss sich den Vorrednern an. Er
habe die kleinen Kerle auch ins Herz geschlossen und freue sich natürlich
für jeden Cent, die "seiner" Stadt zugute kommen.
Bei Orangensaft und Dosen-Prosecco wurde danach noch viel über die Dudos
geredet und auch die Bilder in der Ausstellung begutachtet.
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